Sonntag, 31. August 2014

Jacques Offenbach


"Das Mädchen von Elizondo"

"Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre"


Zwei Operetten-Einakter


Sybille Plocher Sopran 
Patrick Hörner Tenor
Alexander von Glenck Bariton
Harald Pfeiffer Schauspieler   
 

                                  
Klavier, musikalische Leitung Marion Bathe

Regie und Dialoge Claudia Bathe

 

18:00 Uhr, Haus Krone, 64342 Jugenheim

 


Eine Veranstaltung der Pamy GmbH Mediaproductions in Kooperation mit dem Musikforum Seeheim-Jugenheim.



Gastspiel:

Samstag, 27. September 2014

 

Burg-Lichtspiele Mainz-Gustavsburg

 

Beginn: 20 Uhr

Darmstädter Landstraße 62

65462 Gustavsburg

 


 

Das Mädchen von Elizondo

 

Seit drei Jahren wartet Manuelita treu in dem abgeschiedenen Ort Elizondo auf ihren Verlobten Pepito. Der ist zum Militär gegangen und hat schon länger nichts mehr von sich hören lassen. Statt dessen taucht Miguel, ein alter Jugendfreund der beiden, auf. Er hat finanzielle Probleme, bekommt das Erbe seines Vaters aber nur dann ausgezahlt, wenn er heiratet. Er versucht mit Manuelita anbändeln. Auch Vertigo, ein in die Jahre gekommener Figaro, will bei Manuelita Eindruck schinden. Die beiden Männer hoffen bei einem Begrüßungstrunk, ihre Chancen zu erhöhen.

 

 

Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre

 

Herr Blumenkohl hat viel Geld geerbt. Er möchte seine Tochter in die feine Gesellschaft einführen und hat daher zu einem großen Empfang geladen. Allerdings hat die Attraktion des Abends, ein berühmtes italienisches Gesangstrio, kurzfristig abgesagt. Zu allem Überfluss präsentiert ihm seine Tochter noch ihren Liebhaber Casimir, der so gar nicht Herrn Blumenkohls Vorstellungen von einer guten Partie entspricht.

 


Sybille Plocher studierte an der Hochschule für Musik in München Gesang, Operndarstellung und Liedgestaltung, unter anderem bei Brigitte Fassbaender, Raimund Grumbach und Norman Shetler. Nach festen Engagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Theater Ulm sang sie unter anderem an den Opernhäusern in Kiel, Meiningen, Coburg und am Theater am Gärtnerplatz in München.

 

Zu ihren Partien gehören Susanna in „Le Nozze di Figaro“, Norina in „Don Pasquale“ oder Olympia, Antonia und Giulietta in „Hoffmanns Erzählungen“. Wesentliche Impulse erhielt Sybille Plocher durch die intensive Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Collin Davies, Hans-Martin Schneist oder Ivan Törzs und den Regisseuren Arila Siegert, Christoph Loy und Joachim Schlömer. Seit 2006 leitet sie eine Gesangsklasse an der Folkwang-Hochschule Essen.

 


Um sein Geschichtsstudium zu finanzieren, sang Patrick Hörner auf Hochzeiten, wo man ihn kurzerhand als Tenor für die Heidelberger Schlossfestspiele entdeckte. Seine Darbietung hatte Folgen: das Ensemble des Ludwighafener Theaterchors, das Ensemble Musik & Theater Saar, der Darmstädter Konzertchor und der Internationale Opernchor verpflichteten ihn für zahlreiche Opernproduktionen und Festivalauftritte im In- und Ausland.

 

Mit fundierter Gesangstechnik schliffen zunächst Diether Heistermann und später vor allem Brigitta Seidler-Winkler das stimmliche Naturtalent zu einem Gesangsdiamanten. Lyrisches und doch kerniges Kolorit, ein enormes Stimmvolumen und mühelos strahlende Höhen verleihen Patrick Hörner sein einmaliges Timbre.

 

Im Jahr 2000 folgte Patrick Hörner endlich seiner eigenen Stimme und trat ein Engagement im Opernchor der Städtischen Bühnen Heidelberg an. Zwei Jahre später ließ er sich von Sebastian Laverny für den Opernchor des Mainzer Staatstheaters verpflichten. Seit 2010 arbeitet Patrick Hörner mit dem Sebastian Laverny Quartett zusammen.


Alexander von Glenck wuchs in Arlesheim auf und studierte Mathematik, Philosophie und Musik (staatlich geprüfter Gesangslehrer) in Hamburg. Neben seinem Studium arbeitete er als Korrepetitor für Sänger der Staatsoper Hamburg, gründete zusammen mit Juan Reitze de la Maza das Johannes Brahms-Konservatorium (heute in Hamburg-Blankenese) und erteilte dort Gesangsunterricht.

 

Er wirkte in verschiedenen Rollen bei Produktionen der Akademie für Theater und Gesang in Zürich mit, u.a. als Erzähler in „La Cenerentola“ und als Kerkermeister in „Die Kluge“. Als Schauspieler spielte er u.a. den LaRoche in Schauspielproduktion "Der Parasit" von Friedrich Schiller und wirkte im Kinofilm "Kleine Morde" von Adnan Köse und dem Kurzfilm "Jeanne" von Andreas Heinrich mit.

 


Harald Pfeiffer ist in Wien aufgewachsen und erhielt dort auch seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar. Es folgten Engagements in Oldenburg, Kiel und Linz.

 

Er tritt mit eigenen Programmen in Deutschland und Österreich auf, arbeitet für den Hessischen wie auch für den Österreichischen Rundfunk und spielt in Film und Fernsehen. Seit der Spielzeit 1998/99 ist er Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen.