Sonntag, 10. Juli 2016

 

Sommerkonzert im Lufthansa Center

 

Alexandra Samouilidou Sopran

Katalin Hercegh Leitung und Violine

Renate Kehr Flöte

Mainzer Kammerorchester

 

17:00 Uhr

Lufthansa Training & Conference Center Seeheim

Lufthansaring 1

64342 Seeheim



Programm


Niccolò Paganini Carneval in Venedig (nach einem ital. Volkslied)
Freédèric Chopin Thema und Variationen
Gioachino Rossini „Una voce poco fà" (Arie „Der Barbier von Sevilla“)
Jules Massenet Méditation de Thais
Johann Strauß Schwipslied (Annenpolka)
Béla Bartók Rumänische Volkstänze


Pause


Edward Elgar Salut d'amour
Pietro Mascagni Intermezzo sinfonico (Cavalleria rusticana)
Johann Strauß Mein Herr Marquis (Arie „Die Fledermaus“)
Pablo de Sarasate Romanza andaluza
Gioachino Puccini O mio babbino caro (Arie „Gianni Schicchi“)
Pablo de Sarasate Zigeunerweisen
Johann Strauß Pizzicato-Polka

 


Alexandra Samouilidou


Die griechische Koloratursopranistin nahm nach einer  profes-  sionellen Tanzausbildung ein Gesangsstudium in ihrer Heimat auf, das sie an der Hochschule für Musik Mainz bei Frau Prof. Claudia Eder abschloss. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u.a. bei dem Meistersingerkurs-Wettbewerb in Neustadt an der Weinstraße (2009, 1. Preis und Publikumspreis) und bei dem Internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2010). Im Konzertbereich arbeitete sie u. a. mit Paulus Christmann (2012/13 Händel, Der Messias, Brahms, Ein Deutsches Requiem - Alte Oper Frankfurt) und Michael Hofstetter (Eröffnungskonzert der Ludwigsburger  Schlossfestspiele 2010) sowie mit dem Sinfonieorchester des Landkreise  Kaiserslautern unter Alexander Mayer, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Peter Falk und den Thüringer  Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt unter Oliver Weder.

 

Als Interpretin barocker Musik trat sie oft mit dem Neumeyer Consort in zahlreichen Konzerten, u. a. in Mainz, im Frankfurter Kaisersaal, in Magdeburg (Telemann Sonntagsmusik) und in England (Norfolk Concerts) auf. Im ersten Studienjahr wurde sie Mitglied des Jungen Ensembles am Staatstheater Mainz und war als Prinzessin Tamiri (Gluck, La Semiramide riconosciuta), Ida (Strauß, Die Fledermaus), Barbarina (Mozart, Le nozze die Figaro), sowie als Vespetta (Telemann, Pimpinone), Melissa (Händel,  Amadigi di Gaula) und Lucia (Britten, The rape of Lucretia) zu erleben. Bei den Schwetzinger „SWR-Festspiele“ 2011 wirkte sie in der Uraufführung der Oper Bluthaus von G.F. Haas mit. Im Mai 2012 debütierte sie am Stadttheater Gießen als Lulu in der gleichnahmigen Oper von Alban Berg. In der Spielzeit 2013/14 war sie am Staatstheater Mainz als Zerlina in Mozarts Don Giovanni zu erleben.

 


Katalin Hercegh

 

Als Tochter einer Budapester Musikerfamilie erhielt Katalin Hercegh ihren ersten Violinunterricht bei ihrer Mutter Mariann Hercegh. Von 1995 an studierte sie an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Daran schloss sich das Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg/ Breisgau an. Das Künstlerische Diplom erwarb sie in Lübeck in der Meisterklasse von Prof. Shmuel Ashkenasi. Von 2000 bis 2002 war Katalin Hercegh im Chamber Orchestra of Europe tätig. Darauf folgte ein Engagement als erste Konzertmeisterin im Deutschen Kammerorchester Neuss am Rhein. Schließlich trat sie im Jahr 2004 die Stelle als Koordinierte 1. Konzertmeisterin im Kasseler Staatsorchester an.


Schon seit dem Studium tritt Katalin Hercegh als Solistin und Kammermusikerin bei renommierten internationalen Festivals und Konzertreihen auf wie u.a. dem Chamber Music Cycle in Megaron (Athen), dem Trasimeno Music Festival mit Angela Hewitt und den Kasseler Musiktagen, mit Kammermusikpartnern wie Leonidas Kavakos, Miklos Perenyi, Nobuko Imai und Vassily Lobanov. Konzertreisen führten sie mit verschiedenen Kammermusik- Ensembles und Orchestern, u.a. der Bachakademie Stuttgart (Helmut Rilling) und dem Australian Chamber Orchestra, in führenden Positionen nach Süd- Amerika, Japan, Saudi-Arabien, Australien, China und durch das gesamte Europa. Katalin Hercegh ist Gründerin und Künstlerische Leiterin des Kammerorchesters Louis Spohr, dessen erste CD im Jahr 2008 bei Naxos erschien. Das Kammerorchester Louis Spohr wurde 2010 Kulturpreisträger  der Stadt Kassel.

 


Mainzer Kammerorchester

 

Das Mainzer Kammerorchester wurde 1955 von Prof. Dr. Günter Kehr gegründet, der es bis zu seinem Tode, 1989, leitete. Kehr formte aus mehreren Profimusikern ein Ensemble, das sich schon bald einen Namen über die Region hinaus machte und zu den besten Formationen dieser Art zählte. Zu den Orchestermitgliedern gehören  unter anderem Instrumentalisten der Oper Frankfurt und Musiker renommierter  Klangkörper wie der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.      

 

2015 feierte das Ensemble sein 60jähriges Bestehen. Unter seinem jetzigen Leiter Volker Müller verzichtet das Ensemble auf einen Chefdirigenten. Die Interpretationen werden in der Regel unter der Leitung der Konzertmeister erarbeitet. Auch die Solisten kommen
meist aus den eigenen Reihen, wobei besonders auf die Förderung jugendlicher
Musiker Wert gelegt wird. Das Mainzer Kammerorchester hat rund 150 LPs und CDs produziert und unzählige Rundfunkaufnahmen für deutsche Sender eingespielt.
Es gibt 30-40 Konzerte im Jahr und wird hierfür vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.