Musik und Zaubershow mit dem Zauberer Christoph Demian   21. Juni 2020

 

  Alexandra Samouilidou Sopran

Die griechische Koloratursopranistin nahm nach einer  professionellen Tanzausbildung ein Gesangsstudium in ihrer Heimat auf, das sie an der Hochschule für Musik Mainz bei Frau Prof. Claudia Eder abschloss. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u.a. bei dem Meistersingerkurs-Wettbewerb in Neustadt an der Weinstraße (2009, 1. Preis und Publikumspreis) und bei dem Internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg (2010). Im Konzertbereich arbeitete sie u. a. mit Paulus Christmann (2012/13 Händel, Der Messias, Brahms, Ein Deutsches Requiem - Alte Oper Frankfurt) und Michael Hofstetter (Eröffnungskonzert der Ludwigsburger  Schlossfestspiele 2010) sowie mit dem Sinfonieorchester des Landkreise  Kaiserslautern unter Alexander Mayer, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Peter Falk und den Thüringer  Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt unter Oliver Weder.

Als Interpretin barocker Musik trat sie oft mit dem Neumeyer Consort in zahlreichen Konzerten, u. a. in Mainz, im Frankfurter Kaisersaal, in Magdeburg (Telemann Sonntagsmusik) und in England (Norfolk Concerts) auf. Im ersten Studienjahr wurde sie Mitglied des Jungen Ensembles am Staatstheater Mainz und war als Prinzessin Tamiri (Gluck, La Semiramide riconosciuta), Ida (Strauß, Die Fledermaus), Barbarina (Mozart, Le nozze die Figaro), sowie als Vespetta (Telemann, Pimpinone), Melissa (Händel,  Amadigi di Gaula) und Lucia (Britten, The rape of Lucretia) zu erleben. Bei den Schwetzinger „SWR-Festspiele“ 2011 wirkte sie in der Uraufführung der Oper Bluthaus von G.F. Haas mit. Im Mai 2012 debütierte sie am Stadttheater Gießen als Lulu in der gleichnahmigen Oper von Alban Berg. In der Spielzeit 2013/14 war sie am Staatstheater Mainz als Zerlina in Mozarts Don Giovanni zu erleben.

 

    Sebastian Laverny  Klavier

Sebastian Laverny eroberte sich mit 4 Jahren  autodidaktisch die Klaviertastatur. Mit vierzehn begründete er seine erste Band, das Vocal Jazz Ensemble, ein Klaviertrio mit 5 Sängern im Stile der Manhattan Transfer. Mit achtzehn kannte man ihn in der Berliner Jazz-Szene. Er spielte u. a. mit Torsten Zwingenberger, Heinz von Hermann und Coco Schumann. Seine ungestüme Spielweise im Sebastian Laverny-Trio (Dieter Gützkow am Bass und Nikolai Ugrinsky am Schlagzeug) bescherte ihm den Spitznamen „Das Tastentier“.

Sebastian Laverny dirigiert seit 2001 Chor und Orchester des Mainzer Staatstheaters. Seit 2009 ist er mit verschiedenen Programmen im Sebastian Laverny-Quartett und -Trio im In- und Ausland unterwegs.

 

Sascha Reckert    Glasharmonica

Christof Demian  Zauberer

Das Kaninchen, das aus dem Zylinder hoppelt, ist für Christoph Demian ein alter Hut. Der Mainzer will die Zauberei von ihrem verstaubten Image befreien und sie wieder als das etablieren, was sie ursprünglich ist: Kunst! Aufgewachsen in einer Theaterfamilie, liegt ihm die Unterhaltung im Blut. Sein Vater war Opernsänger, die Mutter Maskenbildnerin.

Seine Lieblingssparte ist die Close Up-Zauberei, also auf der Straße oder im Varieté, denn dabei kann er die Zuschauer in seine Stücke einbeziehen. Sie sollen seine Magie hautnah erleben. Dabei möchte er niemanden vorführen oder reinlegen. Christoph ist es wichtig, dem Publikum ein positives Gefühl zu vermitteln und es für den Moment der perfekten Illusion zu öffnen: „Das Tolle an der Zauberei ist, dass sie kultur-, einkommens- und altersunabhängig ist. Ich kann einem kleinen Kind genauso ein Staunen in die Augen zaubern wie einer 90-jährigen Rentnerin, einem hochbezahlten Manager oder einem Touristen auf der Straße.“

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